Waldbesitzerverband Brandenburg e.V.

Pünktlich zum 03. Juni 2016 haben die Landnutzer in Brandenburg gemeinsam Stellung bezogen zur geplanten Novelle des Brandenburger Wassergesetzes. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit haben sich die Betroffenenverbände auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt, wie nach ihrer Erfahrung künftig eine konfliktfreie Organisation der Gewässerunterhaltung in Brandenburg aussehen könnte.

 

Demnach sind die wichtigsten Eckpunkte einer künftigen Organisation der Gewässerunterhaltung die direkte Mitgliedschaft der Beitragszahler in den Wasser- und Bodenverbänden sowie eine vorteilsgerechte Differenzierung der Beitragshöhen

„Der gemeinsame Vorschlag der Landnutzer und des Städte- und Gemeindebundes ist ein sorgfältig ausgearbeitetes und verantwortungsvoll abgewogenes System von guten Lösungsideen, das nur im Paket seine volle Wirkung zur Befriedung des seit Jahrzehnten schwelenden Streits entfalten kann. Das Herauspicken von Einzelaspekten, wie dies in Vorschlägen des Wasserreferates in der Vergangenheit immer wieder zu erkennen war, führt bekanntermaßen in eine Sackgasse. Halbherzige Versuche, durch Flickschusterei und Trostpflaster dort wieder herauszukommen, sind bislang immer gescheitert. Mit dem gemeinsamen Lösungsvorschlag liegt jetzt erstmals ein Werkzeug auf dem Tisch, das die Probleme an der Wurzel fassen kann. Wir laden deshalb Politik und Verwaltung ein, gemeinsam die neuen Ideen und Ansätze zu nutzen, die es braucht, um nachhaltige Lösungen für das Land zu finden“, schlägt Thomas Weber, Vorsitzender des Verbandes, vor.

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