Vorsitzender Malte Eberwein hebt bei der Eröffnung der neuen Betriebszentrale des Landesbetriebs Forst Brandenburg die gemeinsame Verantwortung von Landesbetrieb und Privatwald für den Waldumbau hervor.
Potsdam, 14. Juli 2026 – Anlässlich der feierlichen Eröffnung der neuen Betriebszentrale des Landesbetriebs Forst Brandenburg in Eberswalde am 10. Juli hob der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Brandenburg, Malte Eberwein, die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Waldeigentümer für den Waldumbau im Land hervor. In seinem Grußwort unterstrich er, dass die Herausforderungen des Klimawandels nur gemeinsam bewältigt werden können.
„Der Waldumbau wird uns nur gelingen, wenn wir ihn gemeinsam gestalten. Der Landesbetrieb und wir privaten Waldbesitzer verfolgen dasselbe Ziel: stabile, klima- und waldbrandresiliente Wälder mit all ihren vielfältigen Funktionen für Mensch und Natur“, sagte Eberwein.
Mit dem neuen Standort des Landesbetriebs in Eberswalde werde zugleich ein starkes Signal für den Forststandort Brandenburg gesetzt. Die enge Vernetzung mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde, dem Thünen-Institut für Waldökosysteme sowie weiteren Partnern schafft beste Voraussetzungen, um in diesem Kompetenzcluster wissenschaftliche Erkenntnisse und forstliche Praxis noch enger miteinander zu verbinden.
Eberwein erinnerte zugleich an die lange forstliche Tradition Eberswaldes. Die Ideen Alfred Möllers zum Dauerwald prägten den naturnahen Waldbau bis heute und seien angesichts des Klimawandels aktueller denn je. Der heutige Waldumbau knüpfe an diese forstwissenschaftlichen Grundlagen an und entwickle sie konsequent weiter.
Mit einer persönlichen Note machte Eberwein deutlich, worum es bei dieser Aufgabe letztlich geht: „Wenn ich an unsere Wälder denke, denke ich auch an meine Enkelkinder. Ich wünsche mir, dass sie eines Tages durch vielfältige, gesunde und widerstandsfähige Wälder streifen können. Dafür tragen wir heute Verantwortung.“
Der Waldbesitzerverband Brandenburg versteht die Eröffnung der neuen Betriebszentrale als sichtbares Zeichen für die enge Partnerschaft zwischen Landesforstbetrieb, Privatwald, Wissenschaft und Politik. Nur durch Vertrauen, fachlichen Austausch und gemeinsames Handeln könne der Wald in Brandenburg nachhaltig für kommende Generationen erhalten und weiterentwickelt werden.

